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TIPS  & TRICKS


Montage eines Echolots - Meinhard Koch


Jeder, der sich schon mit dem Gedanken getragen hat, ein Echolot in unsere Tikis oder Pahis einzubauen, ist da auf Schwierigkeiten gestoßen. Die V-förmigen Rümpfe lassen den horizontalen Einbau eines Echolotsensors nur schwer zu.

Variante 1) Montage des Sensors wie bei einem Einrumpfer mit flachem Boden, also einfach Loch bohren und Sensor bündig zur Rumpfwand einbauen.

Nachteil: das Echolot „schielt“ seitlich auf Grund der V Form, der Wert ist nicht korrekt senkrecht nach unten gemessen…

Variante 2) irgendwo seitlich wird am Rumpf eine mehr oder weniger strömungs- günstig geformte Ausbuchtung (Warze) aus Hartschaum, Holz und Laminat oder ähnlichem angeklebt, in der der Sensor senkrecht untergebracht ist, das Kabel wird durch eine Bohrung ins Innere des Rumpfes geführt.

Nachteil: Loch im Rumpf, strömungs- ungünstig, Probleme beim späteren Wechseln des Sensors…

Variante 3) Den Sensor an einem, vom Cockpit aus absenk- oder abschwenkbaren Rohr oder sonstigen Träger montieren, nur bei Bedarf (Hafen oder Buchteinfahrt, langsame Fahrt) absenken. Funktioniert bei mir (Tiki 38 TIKIMATA) recht gut, wenige Handgriffe und ich habe eine Anzeige…und kein Loch im Rumpf für die Kabel Durchführung.

Nachteil: Sensor muss ebenfalls strömungs- günstig verkleidet werden, man kann vergessen, dass das Echolot abgesenkt ist, was zu verbogenen Halter durch höhere Geschwindigkeit und Wasserwiderstand führen kann.

Variante 4) habe ich in einem Forum gefunden, von mir noch nicht ausprobiert!

An der tiefsten Stelle in der Bilge, unter den Fußboden brettern formt man mit Sperrholz (V-förmige passende kleine Spanten) und später innen Laminat einen kleinen Tank, der auch einen Sperrholzdeckel haben muss. Die Wände des Tanks seitlich werden also durch die Rumpfwaende des Bootes gebildet- keine neuen Wände bauen – keine Luft dazwischen. Nur vorne und hinten und oben hat der Tank zu bauende Wände Alles nur so groß, dass der Sensor Platz hat und Alles unter den Bodenbrettern bleibt.  In diesem Deckel, der horizontal liegt, montiert man den Sensor, der taucht dann in den mit Suess Wasser gefüllten kleinen Tank ein. Suesswasser deshalb, weil Salzwasser zu stinken beginnt nach einiger Zeit, ich denke destilliertes Wasser wäre das Beste. Außerdem erhält der Deckel eine Öffnung zum Be füllen und Kontrollieren des Wasserstandes.

Die Schwingungen werden dann über das Suesswasser durch Kiel und Rumpfwand (Holz oder Laminat) ungehindert senkrecht ausgestrahlt und auch wieder durch den Sensor empfangen. Holz, Kiel und Laminat sollen angeblich dabei keine Barriere bilden!

Vorteil: Kein zusätzliches Loch im Rumpf

Nachteil: Wasser im Rumpf