AUSTRIAN
WHARRAM CIRCLE 
TIKI 38 MAST
Meinhard Koch hat viel Erfahrung mit dem Bau von Masten, hier sind seine Tricks für den Bau von einem Tiki 38 Mast beschrieben

| anbei
die Skizze und der Plan für eine alternative Mastkonstruktion, wie ich
sie bei TIKIMATA für den letzten Mast verwendet habe 15cm statt 14 cm
und 30mm Wandstärke. Im Plan von Albin Glaser sind auch
handgeschriebene Zahlen für eine 25mm Version dazugefügt. Wäre
grundsätzlich für ale Wharrams bei entsprechender Dimensionierung
anwendbar. Die Methode ist sehr materialsparend und benötigt ganz wenig
Raspeln und Schleifen, da die Form schon fast rund ist.
Der schwierigste Teil ist das exakte Zuschneiden der Leisten. Geht aber mit einer halbwegs genau einzustellenden Tischkreissäge mit Hilfe von zwei Helfern, die die Latten führen recht gut. Direkt über dem Sägeblatt muss man ständig gut pressen, nach unten und gegen die Führung. An einem Probestück die Einstellung des Sägeblattes kontrollieren. Geschäftet wird vor dem Schneiden des Keils. Die Latten werden dann in einen vorbereiteten Helgen, der die Form der halben Mastrundung hat, gelegt und bis zum halben Radius verklebt, dann bleibt je eine Klebefuge links und rechts trocken, um später das Ganze wieder auseinander zu kriegen, damit die inneren Einbauten (etwa ein Installationsrohr aus Plastik ) gemacht werden können. Im Abstand von etwa einem Meter werden dann senkrechte Scheiben aus 8 mm Sperrholz hineingeklebt, damit der Mastbau weiter gehen kann. Das muss nämlich in Einem geschehen, sonst kann man nicht pressen. sind alle Latten aufgelegt und verklebt (langsamer Härter, kühles Wetter, schnelle Arbeit), so wird mit einer spanischen Winde (daumenstarkes Seil und ordentlicher Prügel - Dm. mind.5 cm - zum Drehen) starker Druck von allen Seiten erzeugt und sobald alle Fugen zu sind mit starken Plastik-kabelbindern in der Position gehalten. Alle 25 cm, oft näher beieinander. Nachdem der Kleber fest ist werden die beiden Hälften noch einmal getrennt, die Innenseiten mit Epoxy versiegelt, die Hartholzformteile laut JWD Plan eingepasst und dann verklebt. Später laminiert und gestrichen. Der Mast gleicht dann irgendwie einem Bambusrohr mit seinen Querstegen. Die geben enorme Festigkeit. |
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