AUSTRIAN
WHARRAM CIRCLE 
WO -ITALIEN - THYRRENISCHES MEER
Meinhard erzählt von seinem Italien Törn 2000:
Tiki 26 PAPALANGI 1 in Italien
Von 13.07. bis 29.09.2000 waren Meinhard und Elisabeth Koch in Italien unterwegs.
Wir haben mit unserem Gespann am Vormittag des 13.09. unseren Heimatort verlassen. Zum ersten mal war das Zugfahrzeug ein PKW (Mercedes 190 D) mit dem wir die ersten 25 km nicht auf den vierten Gang schalten konnten, so stark war der Gegenwind und das Gewicht des Hängers! Nach 15 Stunden reiner Fahrzeit erreichten wir Tags darauf die Marina CALA GALERA auf der Halbinsel MONTE ARGENTARIO unweit von PORTO HERCOLE. In der Marina selbst konnten wir weder slippen noch kranen, in der angeschlossenen Werft für Lit 200.000 (!!!) sehr wohl.
Der Zusammenbau und das Einräumen war in einem halben Tag bei großer Hitze erledigt und erschöpft verließen wir die prunkvolle Marina um in der Bucht davor für die Nacht auf Reede zu liegen. Tags darauf trafen wir auf unsere Freunde, die mit einem Monohull (=Bleitransporter), einer Janneau gemeinsam den Törn machen wollten . Erster Schlag nach Gianutri, Landausflug in das Naturschutzgebiet, Übernachtung vor Anker. GIGLIO war unser nächster Ankerplatz, im engen Hafen in zweiter Reihe aber sehr idyllisch.
Nach einem Ruhetag segelten wir nach PORTO AZURRO im Osten von ELBA: PORTOFEREIO sah uns wieder auf Reede in der Großen Hafenbucht, leider im nordwestlichsten Eck wo scheinbar die (ungeklärten) Abwässer der Stadt eingeleitet werden.
MARCIANA MARINA an der Nordküste hat einen netten Hafen mit Wasserversorgungsmöglichkeit. Von dort hatten wir eine schöne Segelei nach BASTIA / KORSICA. 7 bis 10 Knoten mit gerefftem Fock, unseren Freunden haben wir etwa eineinhalb Stunden abgenommen!
In der Marina TOGA, nördlich des neuen Fährhafens lagen wir sehr ruhig für zwei Tage (Landausflug auf das Kap Corse). Die Rückfahrt unter Motor dann an die Südküste ELBAS, MARINA DI CAMPO verlief höhepunktslos. Wir hatten in der nach Süden offenen Bucht allerdings eine starke Dünung vom Schirokko der vergangenen Tage, sodaß es für unsere Freunde eine sehr unruhige nach vor Anker war, das Boot wurde wild geschüttelt. Wir konnten uns Wharram-sei-Dank in ganz seichte und geschützte Bereiche hinter einer kleinen Kaimauer zurückziehen, wo nur Gummiboote und Fischer auf etwa 1m Wassertiefe lagen. Der Schlag zurück nach Süden nach Giglio misslang auf Grund der Windrichtung so dass wir schließlich in einer kleinen Bucht, bei PUNTA DELLA CIARPE am SE Spitz von Elba die Nacht vor Anker verbrachten. 10 Stunden unter Motor (Yamaha 8 PS 2-Takt) mit 5 Knoten Marschgeschwindigkeit brachte uns dann schließlich direkt zur Marina CALA GALERA zurück. Abbau und Kranen tags darauf, und zu Mittag Abreise Richtung Heimat. Die obligatorische Reifenpanne am Trailer hatten wir nach Venedig (Grund: ungeeignete Reifen mit zu geringem Luftdruck)